Sonntag, 19. Februar 2017

Verzauberter Spiegel und das Lied von Wasser und Feuer



Wie werde ich Drachen los?


Langsam beginnt der Stern sich zu offenbaren. 
Hm… erst jetzt? Schon wieder Stern??? 
Auch, wenn ich schon über ihn, der der Herrscher  von 2017 ist, geschrieben habe, wird mir klar… dies war nur ein Tropfen, den ich nur so an der Oberfläche aufgefischt habe.
Der Stern ist sehr komplex und auf der anderen Seite irgendwie so natürlich, weil er nichts Geheimnisvolles verbirg, nein, im Gegenteil, so viel Offensichtliches haben wir nicht zu sehen und nicht zu erkennen gelernt.
Weil wir nicht mehr dahinter schauen, wie einst die Menschen es getan haben.
 Weil wir es nicht kennen, den „profanen“ Dingen Bedeutung und Weisung beizumessen, wie manch „primitive“ Völker es noch tun.


Rituale und Heiliges. 



Manche, die Wenigen, die Letzten ( und ich spüre, es tut so weh, dieses Wort die Letzten, zu schreiben) schauen noch dahinter.
Weil wir in einer rastlosen und oberflächlichen Welt leben.
Aber warum dahinter schauen, wenn an jeder Ecke was Neues wartet?
Wenn man/frau sofort und überall Ersatz kriegen kann.
 Ersatz für alles.
Und das kostet noch nix.

Wirklich?
Es ist eine Illusion zu glauben, dass das, was nix kostet, tatsächlich nix kostet. Es kostet sogar viel.
Nur diese Kosten sind nicht so durchschaubar, manchmal schleichend, manchmal versteckt und getarnt.
Eins ist sicher: Billig Kram macht uns auch billig.
Denn die Dinge, mit denen wir uns umgeben, und ihre Beschaffenheit, nehmen Macht über uns und schreien leise: Nimm mich, nimm mich! Ich koste kaum was, ich bin umsonst! Aber… was wir überhören ist: Wir sind tote Dinge und unsere Energie ist vernichtend und macht stumpf.
Wenn du uns trägst oder sich mit uns umgibst, wirst du Stück für Stück
unlebendiger werden und deine Zellen werden sich nie mehr erholen.





Nicht der Kaminspiegel, der Trumeau oh nein, der nicht…






Als ich ihm sah, war er… hm, sagen wir… ein bisschen anders.





Er hatte sich getarnt, wollte wissen, ob ich ihn erkenne.
Was ich auch augenscheinlich tat. Wie magnetisiert stand ich davor und ich erinnere mich genau, es war nicht nur das äußerliche, was ich sah… Nein, ich spürte etwas… Etwas, was ich lange nicht benennen konnte und jetzt auch noch nicht wirklich.





Was ich definitiv nicht wusste, war, der Stern warf schon so früh, im Frühsommer letztes Jahres ein Auge auf mich und sandte mir den Spiegel, damit ich die Kraft der Spiegelung und die des Wassers besser kennenlerne.

Das alles ahnte ich noch nicht.
Zuerst musste der Spiegel noch verändert werden.








Seine Krone musste weniger werden.



Da halft nix, als die Bohrmaschine.









Die Holzschnitzereien an den Rahmen, die mit einer Art von Sandspachtelmasse überdeckt wurden, mussten weg.
Dies tat ich, in dem ich die Cartapesta Schicht für Schicht auf dem Rahmen legte. Und dann, böse Überraschung!!!



Nach dem Austrocknen zog sich die Masse so in sich zusammen, dass sie sich fast komplett von dem Holz löste. Mit einer Hand zog ich die einfach weg. So viel Arbeit umsonst… Zweiter Versuch, jetzt legte ich die Masse nicht durchgehend auf dem Rahmen, sondern verteilt auf mehrere Male. Hmm…. fast gut, diesmal öffneten sich nur die Ecken.
Und dann….Erleuchtung!!! Ja, so soll es sein, dachte ich mir.





Das Werk zeigt immer an, wie es sein möchte.





Das wusste ich schon lange. Das hatte mir die MAMA in Kindermuseum vor Jahren gezeigt, in dem ich Schritt für Schritt mich an das, was „sie mir vorgab“ anpassen musste.
Der größte Fehler wäre jetzt, selbst „zu wollen“, statt zu folgen.





Ich ließ ihm so, wie er sein wollte und habe noch das verstärkt.
So hatte er mir gefallen, an einigen Stellen scheinbar auseinander fallend, mit der Patina der Jahrhunderte… ein alter Schlossspiegel, der noch bessere Zeiten kennt, als er noch „heil“ war.







Und nun, beginnt er… sein zweites Leben.






Seit Ende letzten Jahres ist auch die Wand fertig. 
Die Wand mit Kamin und Spiegel.





Jetzt erschließt sich mir so einiges und bekommt neue Dimensionen.


Spiegel spiegelt.
Wasser spiegelt.
Feuer wärmt… Moment mal… Feuer wärmt…
Feuer  wärmt Wasser damit sie nicht gefriert, damit sie in Bewegung bleibt. Meine Güte… aber ja! Und ich, ein wenig Feuerbeschädigte habe ihm so ausgeblendet und plötzlich… aber ja:
Jetzt kommt es wieder: 



"Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist".





Danke Paracelsus.








Und dem Feuer, der wirklich nicht mein Element ist, den lasse ich immer näher an mich heran.
Ich weiß, ich spüre es durch und durch… nichts kann mich aufhalten und ob ich will oder nicht, viel wird sich ändern. Einiges ist schon überfällig.
Wie es kam?






Der Stern




Ich will mein Leben verändern, nochmal verändern. 
Ich will mich verändern.
So, dass ich über mein Leben sagen kann, ich fühle mich, wie Fisch in Wasser.
 Noch ist das nicht so. Zu viele Begrenzungen.







Was der Stern mit all dem zu tun hat?


Er sagte… es gibt nur einen Weg zu mir, zu mir in dir, in jeden Menschen.
Es ist der Weg durch Wasser und Feuer.
Wasser der Erneuerung
Feuer der Transformation






Au weia!




Und mir ging durch den Kopf:“ Überlege dir gut, was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen“, während ich den Stern zuhörte: „Wenn du ganz hoch zu den Stern in dir möchtest, musst du ganz tief den Abgrund erblicken und sich deinen Drachen und Dämonen stellen. Und dann wirst du dich nie mehr nach dem Stern sehen. Du wirst begreifen, er war schon immer da, in dir.


Nur deine Angst war größer… begreifst du jetzt?





Mir steht einiges bevor.
Aber ich weiß, ich kann nur gewinnen!





Eure Grażyna






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