Montag, 31. August 2015

Vintagefest Lughnasad und die Verlosung


Über die Kunst Fülle zu halten

Seit uralten Zeiten haben sich Menschen der Natur unterordnet. Einige tun es auch heute noch und man nennt sie primitive Völker. Ich nenne sie intelligent. Unsere Ahnen haben die Bewegungen der Sonne, des Mondes und der Naturzyklen 
im Jahreskreis eingebunden. Alles Leben wächst und verändert sich nach den kosmischen Gesetzen des Jahreskreises. 
Das Verstehen der Rhythmen der Natur und des Kosmos ermöglicht ein Verstehen des Lebens selbst. Alles, wie auch wir selbst, ist darin eingebunden und hat einen festen Platz. Aus der Verbundenheit mit den Elementen sind Bräuche und Feste entstanden, 
die wir heute unter dem Namen Jahreskreisfeste kennen. Feiern wir Jahreskreisfeste heute, so knöpfen wir an die Verbindung mit den Kräften und Energien der Natur. Über die Feste und deren geschichtlichen Hintergrund 
ist viel geschrieben worden und darüber könnt ihr im Netz Interessantes finden.

Mit diesem Post möchte ich den August ehren.
 Einer der acht Jahreskreisfeste fällt am Anfang August an.
Der August ist Beginn der Ernte und der Monat der Erfüllung.





Lughnasad, das Fest der Fülle und des 
Überflusses

Wenn wir jetzt nicht ernten, verlieren wir alles.


via


Ich habe mich gefragt, wie aktuell die Themen dieses Festes für unsere moderne Gesellschaft von heute sind.
Was macht unsere Gesellschaft zu einer modernen Gesellschaft?
Sicherlich, dass wir Verantwortung für die Vergangenheit, die uns trägt, übernehmen.
Sie ist unsere Basis, die wir immer in uns tragen und die immer mitwirkt und jede unserer Entscheidungen beeinflusst. 
Wenn wir denken, dass wir alle unsere Entscheidungen bewusst im Hier und Jetzt treffen, dann ist das Ergebnis dessen, 
dass unser Verstand nur auf der bewussten und für uns zugänglichen Ebene sich bewegt.
Bewusste Entscheidungen treffen wir auf der Basis dessen, wie wir geprägt worden sind. 


via


Lughnasad hieß es bei Kelten, in unserer Kultur als Schnitterinenfest bekannt, wird durch Sense repräsentiert. Mit der Sense 
in der Hand können wir ernten. Sie ist ein befürchtetes Symbol (der Mann mit der Sense), weil sie auch weh tun kann. 
Die Aufgabe der Sense ist etwas zu Ende zu bringen. Sense zu betätigen und die Ernte einzubringen, bedeut etwas zu beenden. 
Hätte man das nicht gemacht und nicht zum richtigen Zeitpunkt geerntet, würde man alles verlieren. Auf die menschliche Ebene übertragen, bedeutet es Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Tun wir es nicht, geht etwas verloren, was Ergebnis dieser Entscheidung hätte sein können. Bei der Ernte geht es ums Nähren und letztendlich ums Leben und Überleben. 
Haben wir kein Brot mehr, können wir uns schlecht ernähren. Auf unser Leben übertragen geht es um Entscheidungen, 
die grundlegend sind, die quasi eine Basis für das nächste Jahr sein können. 
Es geht darum, einen „Schnitt“ zu machen, uns von Alten zu trennen und so unsere Ernte einbringen.


via

Eine Entscheidung zu treffen, bedeutet, sie zu tragen. Eine belastende, nicht mehr erträgliche äußere oder innere Situation zu beenden, bedeutet, die Konsequenzen tragen zu müssen. Wobei das kein Müssen ist. Es geht’s um bereit sein, das Neue zu begrüßen. Wenn eine Situation so untragbar war, dass die beendet werden müsste... kann nichts Schlimmeres kommen, 
als das, was schon da war und was wir so gut kennen. Das Alte geht und das Neue kommt. 
Es geht um offen sein für das, was kommt und es kann nur besser kommen.


via

 Das, was kommt ist meist ganz anders, als das, was wir kennen. Es ist vor allem unbekannt und verlangt von uns die Schritte abseits bekannter Wege zu wagen und Vertrauen an uns selbst zu haben, dass die Situation, die jetzt in unser neues Leben passt, dazu da ist, damit wir uns weiter entwickeln und neue Abenteuer und Aufgaben wagen. 
Unbequem kann es sein, solange wir uns in alten Denkmustern bewegen.


via


Eine Vorstellung davon, dass die Entscheidung, die von uns viel Mut abverlangt hat, Früchte tragen wird, die unser Leben freier und einfacher werden lassen, kann Wunder wirken und eine unbekannte Seite an uns offenbaren lassen. Wenn die Kräfte nicht mehr auf die belastende Situation und auf Abwehr gelenkt werden und die Aufmerksamkeit nicht länger der Angst zugewandt ist, kann die Seele pö a pö zu den bisher verdeckten Schichten führen und uns staunen lassen, dass wir so viel mehr sind, 
als wir bis jetzt uns zugetraut und zugelassen haben.


via

Unser sein ist in das rhythmische Geschehen der Mama Natur eingebettet und wir sind von ihr abhängig.
 Prozesse, die auf der physischen Ebene stattfinden, materiell und fürs Auge sichtbar, 
ihre Entsprechung auf der inneren Ebene des Denkens und des Fühlens haben.
Alles Leben, die Fülle der Pflanzen und der Tiere ist ein Geschenk an uns.

Unsere Aufgabe ist, dies zu hüten und zu pflegen.


via

Lughnasad
ist ein Fest der Dankbarkeit und Lebensfreude :))))
Für uns heiß es, in Dankbarkeit das annehmen, was ist.
So wie es ist, ist gut!




Ich bin so dankbar für die Fülle, die ich in meinem beruflichen Tun ernten kann, 
nachdem der Samen der schwierigen Frühlingszeit so wundervoll aufgegangen ist! 
Ich fühle mich so reich beschenkt und die Fülle und die Freude möchte ich mit euch 
teilen und ich habe mir etwas Besonderes für euch ausgedacht :)




Ich möchte eine Verlosung
machen, um euch für die Besuche, Kommentare und Klicks zu danken:))


Zum Verlosen gibt’s drei Paar Handstulpen aus Baumvolle, in der Größe S-M, die eine Häkelarbeit von mir sind. Wenn es euch gefällt, schreibt einen Kommentar und schreibt noch dazu, welches der drei Geschenke hättet ihr am liebsten gehabt.











Mit diesem Post, der ein Vorbote des Jahreskreisfeste – Kalenders zu Jahresende ist, verabschiede ich mich von dem wundervollen August und für heute verabschiede ich mich von euch ihr Lieben und wünsche euch eine reiche Ernte. 
Haltet ihr sie fest und lässt nicht los! Genießt die Spätsommerfrüchte und lässt euch verzaubern, 
Abenteuer wagen und Neues entdecken :)
Dreht den Spieß um und lässt euch durch die Welt entdecken :)


Eure Grażyna
https://www.pinterest.de/grazyna_jansen/
Quelle:etherealthoughts.tumblr.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zuhause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!









Alle Texte, Bilder und Designs auf diesen Seiten, wenn nicht anders gekennzeichnet sind mein Eigentum.
Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen meiner schriftlichen Zustimmung.
Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist der jeweilige Anbieter der Seiten verantwortlich.