Mittwoch, 30. September 2015

Die Shutters und die Sprache von Licht und Schatten



Überlege es dir gut, bevor du dir etwas wünschst... es könnte
in Erfüllung gehen






Wie wundervoll... ist das wirklich so einfach?
Das Ersehnte hat eigenes Leben... von dem wir meistens nichts wissen.
Und erahnen tun wir am wenigsten, was es mit uns macht, wenn es da ist... wenn es unseren Raum betritt 
und sagt:
Du wolltest mich haben... jetzt bin ich da,
mit meinem ganzen Sein und mit meiner Geschichte, die ganz und gar zu mir gehört
und sich nicht wegschneiden und zurechtbiegen lässt und ich werde all meine Facetten zeigen,
denn ich bin durch und durch ein beseeltes Wesen, auch wenn in der Menschenwelt die Worte
 „das ist nur ein Ding“ so oft gebraucht werden.





Als Méa  dieses Bild von dem Altonale Flohmarkt im Juli postete, habe ich gerade mit dem Bloggern angefangen
und mein allererstes Post geschrieben.
Und ich meinte noch, ich halte einen Kaufvertrag für die Shutters in der Hand, hihi...
Ihr Lieben... leuchtet da etwas ein? 
Jaaa... Kaufvertrag... Shutters... richtig!!!

die Shutters...





...sind bei mir eingezogen und ich kann es kaum glauben, 
dass es tatsächlich geschah. 
Ein Hauch Frankreich... uraltes Holz, welches so viel gesehen und erlebt hat und diese Spüren der Vergangenheit auf eine Bühnenreife 
Art zur Schau trägt.





Diese Patina die mehr als ein Gedicht ist und mehr als ein morbider Charme der Vergangenheit. 

Diese Patina, 
  die eine Ode an die Leichtigkeit 
des Seins 

ist, ist unbeschreiblich schön!




Danke,
dass ich die Shutters haben darf.




Mir war bewusst, sie werden meine Räume verändern, weil ihre Sprache so deutlich ist, fern von all dem, 
was wir jeden Tag sehen... 
fern von dem Unklarheiten des Wischwaschis Zeugs. 
Ich schaue sie an und mir begegnet ein unglaubliches Gemälde der Natur... 
und ihr weißt bereits, wie ich die Symbolsprache, 
die uns täglich in dem Unscheinbaren ihre Botschaften hält, liebe.





Verblüffend, wie offensichtlich...
Ich staunte, als mir klar wurde, warum dieses Kunstwerk der Natur 
mich so fasziniert 
und warum meine Augen sich daran nicht satt sehen wollen. 
Und es dämmerte mir plötzlich... 
das Zusammenspiel von dunkel und hell ist es, das diese Shutters zu einer Ode emporhebt.






Einmalig, 
die Latten, wie Strophen eines Gedichts, erzählen vom Glanz der
 vergangenen Zeiten, 
welcher im Laufe der Geschichte die Glätte seiner Oberfläche verlor
und 
vom Leben gezeichnet 
triumphierend steht er da, schöner den je!




Wie eine schutzende Wand hinter mir, die zu sagen scheint: hell und 
dunkel, wie Licht und Schatten...

beides unzertrennbar.






Das eine kann nicht ohne das andere, das Licht kann nicht ohne Schatten, 
 nur Schönes ohne Makel gibt’s auch nicht. 
Und wer nur das Schöne haben möchte, das Zurechtgemachte, das Glattgebügelte, 
der wird sich etwas entgehen lassen
und nur die scheinbare Schönheit kennenlernen
das Trügerische.






Wie kein Tag ohne Nacht, kein Frühling ohne Herbst, kein geboren werden ohne sterben, 
keine Heilung ohne Krankheit.




Und ich habe gesehen, einiges musste sich in hier verändern, um diese Wirkung aufzunehmen und verstärken.                       




Vor allem, meine helle Bettdecke passte überhaupt nicht mehr... es sah 
nach gar nichts aus...
aber, als das schwarze Leinen dazu kam, dann haaa...





JA!
Kontraste, das ist das!
Es wirkt!




Ich hätte niemals gedacht, dass ich noch eine schwarze Bettdecke für gut... 
ah was, für wunderbar halten werde, hihi




So, wie die Shutters einfach an die Wand angelehnt stehen, bleiben die nicht... das ist erst der Einzug.
Die sollen nicht nur schön, auch nützlich sein und das bedeutet eine weitere Veränderung,
aber... das wird ein anderer Post sein.

Und jetzt wünsche ich euch zauberhafte Herbstwoche mi wundervollen Begegnungen und unvergesslichen Eindrücken und alles Liebe



Eure Grażyna




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