Sonntag, 14. Februar 2016

Am Ende des Regenbogens…





Ein Goldtopf am Ende des Regenbogens


Der erste Monat, der den Jahresanfang in sich trägt, schwebte auf leisen Sohlen davon. 
Lang war er und ruhig.
Es liegt in seiner Natur die Dinge innezuhalten und noch vor der Welt geheim zu halten und zu schützen 
und noch ein Weilchen für sich zu behalten und nicht zu offenbaren.

Sich zu sammeln und zuzulassen all das, was unter der Haut brennt und auch das, was neue Melodien zu summen scheint, 
im Herzen aufzunehmen.
Was der Bauch sagt und der Kopf wiederspricht und vor allem, was sich gut anfüllt, 
auch wenn die Worte fehlen und diese Logik, ein falscher Freund…

Und schaut da… da ist er, der Februar, der zweite Monat.
Mit rasanten Schritten auf halben Wege… und mir scheint es, wie… schon die Hälfte des Monats… in zwei Wochen ist der, der….??? Unglaublich!!!
So ist seine Natur, der zweite Monat Februar macht große Schritte und… es ist die Veränderung!
Jetzt gilt die schützende Januarhülle zu verlassen und zu beschleunigen.
Bewegung!

Wo noch der Januar einen Blick in die Dunkelheit war, ist der Februar voller Licht.
Die Dunkelheit ist vorüber.
Die Sonne bringt das Licht und das Licht ist Anschauen und Sehen.
Vieles kommt aus dem Schatten und drängt sich ein und möchte wehrgenommen werden.
Bewusstseinsarbeit.

Das ist das Geschenk, der Februar für uns hat:
Er bringt es ins Licht ganz sanft und wenn es beim Anschauen weh tut, hat es dennoch nur mit uns selbst zu tun.
Das lange Weggeguckte tut leider weh.
Das Licht und der Schatten, unzertrennlich!
Und ich danke dem Schatten, dass er da ist, denn ohne ihn würde ich das Licht nicht erkennen.

Sind alle zehn Brüderchen des Februars durch die Zeit gekommen, heißt es
… das Jahr geht zu Ende, wo er doch noch so jung ist.
Wenn es so weit ist, möchte ich dass mein Goldtopf am Ende des Regenbogens prall gefüllt und leuchtend ist.
Ich weiß, Zauber wirken nur dann, wenn ich meinen Teil gemacht habe.
So habe ich mir überlegt, in Teamarbeit mit den Zauberkräften kann ETWAS entstehen, was gerade in meinen Goldtopf passt. Und ich habe mir genau überlegt, was ich dort - in welcher Form, wie auch immer - haben möchte.

… es fängt an!
 Nicht umsonst sagt ein altes polnisches Sprichwort, dass man für den Februar guuuuutes und sooooolides Schuhwerk braucht! Ja, ich weiß, es ist wegen Schnee und Kälte gedacht, aber… ich denke gerne andere Wege.

Und so, wünsche ich Euch, ihr Lieben, gutes Schuhwerk, der euch trägt, soweit Augen schauen können und dass ihr die Siebenmeilenwege einfach so, in Hangumdrehen schafft!

Alles Liebe Euch, Eure Grażyna