Dienstag, 21. März 2017

Delphines Lächeln




Wie eine sanfte Kraft den Meeresschaum küsste, sodass die Wellen sich zurückzogen und einen Schatz hinterließen.




Deplhine sah sich um und weinte vor Glück.
 Die Tränen schmeckten anders, aber vielleicht war es der Geruch, der in der Luft lag, 
der süßliche Geruch der Nadelhölzer und der starke Geruch des Mooses.  
Neuseeland war nicht unbedingt das Land, das sie sehen wollte.  
Island und Skandinavien, standen auf ihrer Liste, aber nicht Neuseeland.
Nein.
Und jetzt war sie hier. 
Am Fuße des Berges, mitten saftiger Landschaft, 
auf  Wasser blickend, bedeckt mit dem hochsteigenden Nebel.
 Delphine stand lange da, 
fast regungslos und ließ frische Luft durch ihre Nase ein und aus.


Die Tiere auf der Weide neben den hochsteigenden Nebelwolken sahen fast unwirklich aus. Eine Weile beobachtete sie das Geschehen, bis sie den Boden unter den Füßen wieder spürte.




Quelle: Blog Paul liebt Paula


„Alles fing mit den Photos an“, dachte sie und ein leises Lächeln war ihr 
anzusehen. 
Sie ging ein paar Schritte weiter und die Natur breitete direkt vor ihrer 
Nase ein Spektakel ein.




Quelle: Blog Paul liebt Paula




Eine Weile schaute sie zu und fühlte, wie ihre Augen wieder feucht würden und sie spürte sich wieder so, wie schon lange nicht mehr. 

Es war ein Gefühl der Verbundenheit mit Allen und zugleich tiefer Dankbarkeit für dieses Leben, für dieses Dasein.

Delphine war ganz nah an etwas, was größer war, als sie. 
Sie spürte, ohne, dass ein einziger Gedanke ihren Kopf verlies, diese Verbindung und es fühlte sich so an, als ob eine unsichtbare Kraft sie in die Höhe gezogen hätte, sie wieder aufgerichtet hätte
Der Stress der letzten Monate hatte Spuren hinterlassen. 
Sie, ein Sensibelchen.



Quelle: Blog Paul liebt Paula



Wasser, Felsen, Nebel.
„Ich, durch und durch“, dachte sie.
In Angesicht dieser Felsen kam sie sich ganz klein vor und auch all ihre Sorgen nahmen an Gewicht ab. 

Es schien, eine Verwandlung hat stattgefunden.
“Felsenstark“, dachte sie und schaute die Riesen an.
Delphine sah darin ihre eigene Kraft an, die sie manchmal nicht zu handhaben wusste.
Und sie sah auch, dass die Felsen eine Grenze waren. 
Ja, die Grenzen der anderen nahm sie immer extrem wahr. 
Fast schmerzhaft. 
Sie zuckte zusammen und ließ einen tiefen Seufzer heraus.



 „Die haben es gut“, die stehen einfach da und wurden nicht auf die Idee kommen auseinander zu gehen, um jemanden einen Durchgang zu gewähren. 
Die bleiben da, wo die sind, wo die schon immer waren. 
Und, wenn jemand dadurch möchte, muss es aus eigener Kraft schaffen und ungefährlich ist es auch nicht. 
Die Felsen würden auch nicht auf die Idee kommen, weicher und umgänglicher zu werden.

Die bleiben standhaft da.


Ein geheimnisvolles Lächeln zog durch ihr Gesicht, die Augen wurden größer, der Blick intensiver… ja, es schien, sie wäre im Begriff etwas enträtselt zu haben… 

Es leuchtete ihr ein, ja... das war es…
 


Nebelwolken zogen vorüber, während sie sich so ganz und gar mit dem Universum eins fühlte, umarmt von einer Kraft, die größer war, 
als sie selbst.


Quelle: Blog Paul liebt Paula


Quelle: Blog Paul liebt Paula



Delphine war tief ergriffen, überwältigt von dem, was sie erlebt hatte. 
Sie blieb ein Weilchen stehen, guckte den Wellen zu und wurde ruhiger. 
Es fühlte sich gut an.



Eure Grażyna
https://www.pinterest.de/grazyna_jansen/
Quelle:etherealthoughts.tumblr.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zuhause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!









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Nachwort


Herzlichen Dank an Susann und Yannic für die grandiosen Photos, die mir Inspiration zu diesen Post waren!



Susann und Yannic gehören zwei wunderbare Blogs:









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