Sonntag, 16. April 2017

Frühling ist ein Mysterium!






April zwischen Mars und Magnolie





Beginn!

Der sichtbare Anfang.
Es ist an der Zeit, in der die Dinge, noch im Winter verschleiert,
 in Erscheinung treten.



„Und es kam der Tag,
da das Risiko, in der Knospe zu verharren,
schmerzlicher wurde als das Risiko
zu blühen“

 Anaїs Nin




April, der vierte Monat und somit eindeutig Frühling.
Das erste Viertel des Jahres ist um.
Anfangs des Jahres haben wir unsere Vision erträumt, gehütet, getragen, geprüft.
Sie wuchs, dehnte sich aus, stoß auf die Grenzen und wurde nochmal korrigiert und verbessert.
Die Saat wurde in die Welt getragen und darf jetzt anfangen im Außen Konturen zu zeigen.

Wie aufregend!


Die Samen, seit Anbeginn der Zeit, Jahr ein Jahr aus, in ihrem Rhythmus des Wachsens, Blühens, Reifens und Vergehens.

Jedes Jahr auf Neue wiederholen wir es auch und fangen neu an.
So viele Bücher habe ich gelesen und verschlungen, weil meine Fragen kein Ende hatten. Und immer dann, wenn ich gedacht habe… ach so, jetzt weiß ich es … wurden die nächsten geboren und so ging es weiter.
Bis ich vor einigen Jahren begriffen habe:
Ich war blind und habe nicht  gesehen, dass die längst, bevor ich die gestellt habe, beantwortet wurden.
Die Antworten gingen vor meinen Augen spazieren und ich sah die nicht: 
Der Rhythmus der Natur ist es!








Dieses Wunderwerk der Natur erblicke ich direkt vor meinem Fenster.


Magnolie
Sie sagt: Jetzt bin ich ein Star, ich bin nicht zu übersehen.
So schön bin ich und voller Anmut öffne ich mich dem Himmel entgegen.





Und weiter weg, zieht der Wald sein Frühlingskleid an.





Welch ein Kunstwerk der Baum ist!








Meine Güte, was für ein Anblick!
Was für ein Gedicht!
Diese Haut hier, diese Rinde, die scheinbar aus vielen kleinen Inseln besteht… unzählige kleine Puzzleteile, die sich in ein Leben zusammenfügen.





Noch lassen die Stämme ihre Haut in der Sonne wärmen und tanken Licht, bis die Kronen voll werden und die obere Grenze setzen.








Und es geht weiter, es gibt kein Ende, solange die Wurzeln die Erde spüren.








In den Knospen steckt die ganze Kraft.

Die Knospe ist Frühling!
Jaaaaa!

Frühling ist nicht nur die Blüte und die Blättchen, nein…
dies ist nur die äußere Erscheinung dessen, was dahinter wirkt.








Frühling ist ein Mysterium!









Im April kommt er mit ganzer Wucht ins Licht des Geschehens.
Wucht, um die geht es, denn ohne Wucht wären die ersten zarten unschuldigen Blättchen nicht auf die Welt gekommen.
Was so zart und filigran aussieht, das erste Grün, das Anmutige, müsste sich den Weg frei machen und erkämpfen.

















Keine andere Jahreszeit trägt so viel vorwärtsbringender Energie, 
wie Frühling.

Kämpfen um Dasein, durchsetzen und anfangen… das ist das Mysterium hinter dem zarten grünen Schleier.









Keine andere Jahreszeit, insbesondere April ist von dieser aggressiven Energie so geprägt.

Energie des Beginnens und Neuwerdens.

Aggression kommt von lateinischen Wort „aggredi“, was angreifen, vorstoßen, herangehen, vordringen bedeutet und meint nichts primär Böses, sondern es geht um eine aktive Annährung an die Welt.


April ist Widderzeit und von
 Marsenergie getragen.


Jeder Neubeginn verläuft unter dem Zeichen der Marsenergie und gehört eng wie kein anderes Prinzip zum Anfang des Lebens.

Frühling ist Geburt.
„Zur Geburt ist eine gewisse Portion der Marsenergie oder Aggression unverzichtbar. Sie ist der „Motor“ hinter jeder Geburt.

Selbst das kleinste und süßeste Küken braucht Aggression zum Ausschlupfen, mit seinen spitzen Schnabel muss er die Eischale Frühling als Neuanfang auch die natürliche Zeit des Mars und damit der Geburt. Die meisten Tiere werden jetzt geboren, Bäume schlagen aus, und der Salat schießt sogar. Millionen von Keimlingen durchbohren die Mutter Erde und unzählige Knospen zerreißen ihre Hüllen.

All das ist natürlich und weder böswillig noch brutal, aber durch und durch geprägt von Mars und seiner aggressiven Durchsetzungskraft“.

Rüdiger Dahlke








Gratwanderung zwischen Anmut und Durchsetzungskraft.



Jetzt, in dieser Anfangsphase fällt besonders auf, dass viele Bäume noch nackig sind. Hmm… dachte ich… wenn die beiden so fast nebeneinander stehen und sich anschauen, was denken sie dann?
„Ich bin noch nicht so weit… ich bin nicht so gut, wie er“ – nein, nein,  kein Baum wurde niemals auf die Idee kommen, so zu denken.
Die Bäume vergleichen sich nicht.
Jeder hat seinen eigenen Rhythmus.

Persönlichkeiten
Es sind unsere Vorbilder.


Wenn wir das erkannt und zugelassen haben, spüren wir uns mehr und das macht Freude. Anstatt irgendwelchen Bildern nachzulaufen und Energievampire zu unterstützen, nähren wir uns selbst lieber.
Wenn wir erkannt haben, dass unsere Vorbilder mit keinem Geld der Welt zu erreichen sind, schmunzeln wir und denken… Konsumtempel… nein danke!
Ich bin lieber mein eigener Tempel.
Mit der Nahrung, die unsere Seele beflügelt und uns wachsen lässt, in „Kooperation“ mit der Natur, die nie eigenen Profit schlagen will, die immer teilt und immer mehr wird.
Denn der Frühling fragt, wo willst du hinauf ?








Keine andere Jahreszeit führt uns vor Augen so deutlich vor, dass ein Neubeginn immer möglich ist.






     Seht ihr die kleinen Sternchen da unten?
            Ich müsste so herzlich lachen, als ich sie sah… der  Himmel scheint wohl nicht so weit zu sein… Ist das nicht süß?



via





             Auch hier, in der typisch Frühling wachsenden mini Provençe, eine  Aufbruchsstimmung!


























Ich wünsche euch beschwingte Ostern, wir feiern hier Frühling:))))

Eure Grażyna
https://www.pinterest.de/grazyna_jansen/
Quelle:etherealthoughts.tumblr.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zuhause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!









Alle Texte, Bilder und Designs auf diesen Seiten, wenn nicht anders gekennzeichnet sind mein Eigentum.
Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen meiner schriftlichen Zustimmung.
Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist der jeweilige Anbieter der Seiten verantwortlich.

Kommentare:

  1. Liebe Graziyna,
    vielen herzlichen Dank für deinen wunderbaren Frühlingsblogpost der Fülle.
    Vorerst bin ich ganz begeistert von deinen wundervollen Fotografien für deine
    Worte möchte ich einmal wieder kommen, wenn ich sitzen kann und Ruhe habe....
    Aber ich möchte dir Grüße da lassen....

    Liebe Ostergrüße
    schicken wir und wünschen ein schönes Osterfest,
    das viel Freude und Hoffnung schenkt
    und liebes Beisammensein!
    Alles Liebe und Gute
    wünschen die Tiere und die Monika*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, liebe Monika, ich danke dir für die lieben Ostergrüße.
      Und… es ehrt mich sehr, dass meine Bildchen deinen Zuspruch gefunden haben. Das freut mich, zumal fotografieren mit meiner neuen Kamera ist schon ein kleines Abenteuer und vor allem macht Freude hihi.
      Dir auch, du Liebe, freudige Ostern und die Ruhe und Zeit… und komm bitte wieder, deine Grażyna :))

      Löschen
  2. Vielen Dank, liebe Grażyna!
    Was auch immer gefeiert wird, wir erleben doch fast alle eines: Das Erwachen von neuen Kräften im Jahresrhythmus, nicht wahr?

    Hier war Ostern wieder ein polnisches: WIR KÖNNEN FEIERN, WIE KAUM JEMAND AUF DIESER WELT, jaja, wunderbar, ich mag es jedoch ganz einfach. Ich habe nicht einmal die Fenster geputzt, hoffentlich hat es die neue Nachbarschaft nicht gemerkt, hihi. Ich liebe das innere Erleben, da hat das lästige Fensterputzen einfach keinen Platz.
    Hab es wunderbar frühlingshaft,
    Angelika

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. … hihi, die Fenster putzen… hm? oh? Ach, liebe Angelika, da verbindet uns doch mehr. Oii, hättest du meine sehen sollen… geschmückt mit einen feinen Nebel hihi… An meinen freien Tag in der Woche da gibt’s immer viel Wichtigeres zu tun, als dies… Und zu Ostern putzte ich die schon gaaaaaaaarnicht, weil wir hier Frühling feiern und kein kirchliches Fest. Aber die rufen schon nach mir…
      Oh Angelika, das innere Erleben, völlig befreit von den Erwartungen der Anderen (Normen der Gesellschaft), das kleine Glück, oft ganz leise und still, die Träume… Hab es wundervoll und genieße diese Aufbruchszeit, deine Grażyna

      Löschen
  3. Oh ja der Frühling ist definitiv da, das lässt sich nicht mehr verstecken, auch wenn der April noch nicht so ganz warm ist so merkt man doch das es schöner wird. Früher wurde der Frühling herbei gesehnt, die dunkle Zeit war vorbei und alles begann von vorn.
    Die Saat wurde auf die Felder gebracht und man konnte beinahe zusehen wie sie wächst.
    Die Erde hat jetzt neue Kraft und spendet sie dem was in ihr wächst. Steck einen Zweig in den Boden und er wird zu einem Baum.
    Heute sehen wir das leider nicht mehr so, weil wir auf die Jahreszeiten nicht mehr angewiesen sind , wir können auch im Winter alles essen was wir möchten und wir haben es warm un trocken. Manchmal denke ich das ist doch Schade, wir können das gar nicht mehr wirklich schätzen was uns die Natur gibt.
    Und vor allem was das für Arbeit macht!
    Ich sehe das immer genau vor meiner Tür, der Bauer gegenüber bestellt vor meinem Grundstück immer das Feld und ich sehe ihn jeden Tag egal welches Wetter gebückt über das Feld laufen weil er Unkraut zupft oder die Erde auflockert.
    Und er ist wirklich schon alt, manchmal läuft er an einer Krücke. Aber ich glaube er kennt es nicht anders und macht das gerne.
    Und wenn ich dann sehe wie alles wächst freue ich mich mit ihm.
    Liebe Grazyna, ich wünsche dir eine schöne Woche, genieße den Frühling.
    deine Anja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Anjalein, leider ist es so, dass wir die Jahreszeiten künstlich herbeiführen und alles immer zugänglich haben. Vor dreißig Jahren, als ich nach Deutschland kam und Tomaten und Salat im Winter sah… da musste ich staunen. Sowas kannte ich nicht. Wir haben die ersten Tomaten, Radieschen und Salat auf dem Brot so zelebriert noch im Polen… das war ein Fest, diese ersten Tomaten!
      Nun nichts ist mehr so besonders, weil es immer da ist. Eine fällig umgedrehte Situation und es liegt an uns nicht alles an uns herankommen zu lassen. Innere Filter zu den äußeren machen und nur das Gute zu der richtigen Zeit und nur das, was wir wirklich brauchen an uns zulassen. Nicht mitmachen, nur gucken, was uns gut tut.
      Hab eine schöne Woche und genieße dein Paradies, deine Grażyna

      Löschen
  4. UI, Grazylein, vor lauter Verspiegeln bin ich jetzt erst fertig geworden mit Lesen.
    Die Puzzleteile, die sich zu einem Leben zusammenfügen, die hatten es mir so besonders angetan. Ich musste da nicht nur an das Teilchenmodell denken, sondern auch daran, so wie man seine Psyche formt, aus Vorbildern und Wesenheiten, die man in sich aufnimmt, um sie mit sich zu Verschmelzen...
    Je aktiver und bewusster man das macht, desto mehr hat man davon, und dann kann sich nicht so viel Fremdes in die Wurzeln einschleichen. Und dann, dann der Mut zum Aufbruch der Knospen, das ist schon was. Ne, die Bäume fragen sich sicher nicht, ob sie so, wie sie sind, gut sind. Sie SIND. Und daher haben sie ihren Mut? Ist es das?
    Und Du siehst die Sternchen am Waldboden und denkst an das Jahr des Sterns, das ist so goldig :)) Schön, wie Du uns die Augen öffnest.
    Hab es fein, und bis zur Provencetür-Aktion, das wird was mit Rumms, hihi, Deine Méa, absolute Königin aller Spülschränke ;)))

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, Méa, es sind lauter Momentanaufnahmen sozusagen und so unterschiedlich die sind, so schöner erscheinen die erst alle zusammen. Erst dann werden die in anderen gespiegelt und die ganz vermorschten Teilchen erst in der Gegenwart der glatten jüngeren so schöner erscheinen, ah was – dann wirken alle göttlich!
      Ja, es ist nicht nur so, das uns die Vergangenheit formt, wir senden jedes ständig Spuren in unsere Vergangenheit durch unser heutiges tun und je nachdem, verstärken wir die Muster, die uns prägen oder schwächen wir die ab und verändern. Weil das Leben eins ist, strukturieren tut unser Kopf. Hab es sonnig zauberhaft, deine Grażyna

      Löschen
  5. Liebe Grazyna,
    die Kängeruhpfote oder Anigozanthus flavidus aus dem fernen Australien in Deiner Vase ... Sie spricht nicht aus der Provence, aus der Region, die mit der feurigen Sonne erbarmungslos im Sommer "brennt" und eine Klärung und Reduzierung der Pflanzen und auch der Menschen fordert. Nein, diese Pflanze bildet zarte und filigran anmutende Blütenstände mit sehr kreativ und außergewöhnlich geformten Blüten. Ich höre sie sagen:"Ich bin glücklich und aufgeschlossen. Ich erinnere dich daran, sensibel gegenüber anderen zu sein!" Das Thema ihrer Region Australiens und Neuseelands kann man als "Wachstum" bezeichnen. Tropische, subtropische, kühlfeuchte Regionen mit Wärme und Feuchtigkeit führen zu Wachstum. Tiefe Gefühle aus dem Unbewussten, jenseits unseres begrenzten Verstandes, der alles erklären will und doch so wenig begreift, bringen die Dinge und Menschen zu uns, die uns nähren und spiegeln. Wachstum hat zweifelsohne aggressive und eindringende Kräfte. Sie müssen, von uns Menschen benutzt, aber nicht nur uns selbst, sondern anderen Menschen dienen. Das Dienen kann pragmatischer Art sein, in der Herstellung von funktionalen Gegenständen mit Seele, es kann aber auch geistiger oder besser seelischer Art sein, beispielsweise in Form von Bildern, die aus der Seele emporsteigen... Und zur Achtung anderer Menschen gehört auch die Wertschätzung ihrer Gaben, um sich dann auf die ureigenen Quellen zu besinnen. Für den einen mag es der Umgang mit der Kamera sein, für Dich aber sehe ich vor meinem Augen die Pinsel und die Farben, die darauf warten auf das Papier zu fließen, um begleitet von deinen Gedanken eine Reise der Delphine fortzusetzen, die so viele Menschen, die dich hier besuchen, tragen kann. Eintauchen in eine andere Welt und "geschützt" wachsen!
    Die Offenheit und die Annahme anderer Talente und Gaben sind ebenso wichtig auf dem Pfad des Wachsens wie die Besinnung und Entwicklung der ureigenen Talente und Gaben. Ich wünsche Dir, Du liebes Herz, alles Liebe! Dein Engelchen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Engelchen, da steckt so viel in deinem Kommi. Ich musste es einige Male lesen und sortieren oiiii. Känguruhpfote… dann habe ich mir die richtige Pflanze geholt. Auf der anderen Seite holen wir uns immer das, was wir zurzeit brauchen. Bewusst oder unbewusst und wie oft merken wir es nicht… Ich hatte nur so wenig Zeit auf dem Markt und das Filigrane und zartes Grün mochte ich auf dem ersten Blick. Und Wachstum? So sollte es auch sein, dann war meine Intuition richtig. Oder anders formuliert, ich habe auf sie gehört.
      Bei deinen Satz mit tiefen Gefühlen aus dem Unbewussten, blieb ich ewig hängend… Ja, anders kann auch gar nicht sein. Ich meine mit der Anziehung der Menschen, die uns spiegeln und nähren. Und hier musste ich darüber nachdenken, wie oft verpassen wir es, die Chance, die darin steckt und etwas ermöglicht. Weil es plötzlich problematisch erscheint das, was die Spiegelung einen zeigt.
      Ich freue mich sehr, denn mich hat etwas erreicht… kleine Funken der Inspiration und ich merke, in mir baut sich etwas zusammen und langsam Gestalt annimmt. Nein, noch nicht die Gestalt, noch die Konturen… Etwas von früher, etwas ein bisschen Vergessenes oder besser gesag „Abgestelltes“, was doch darauf wartet… ins Licht zu kommen. Und mir kam eine Idee, wie ich es mache.
      Und dies überraschte mich.
      Am liebsten würde ich jetzt loslegen, aber der nächste Post ist schon geplant. Bin selbst sehr gespannt und neugierig, auf dieses Projekt.
      Engelchen, du Liebe, hab gute und fröhliche Zeit in deinem Garten, in deiner Oase, alles Liebe, deine Grażyna

      Löschen
    2. Ja, genau: "weil es plötzlich problematisch erscheint das, was die Spiegelung einem zeigt" das will man ja oft nicht sehen, weil es schmerzt und weil das Ego etwas anderes will, wie dumm! Und ich glaube deswegen sind alle Pflanzen des Wachstums und der Kreativität so zart und filigran: Sie spiegeln uns, dass wir sensibel sein müssen, wenn wir das, was wir sehen und was der andere oder wir selbst nicht hören wollen, vermitteln wollen ohne das Band zu zerreißen. Du hast auch recht, dass man das Band manchmal abschneiden muss und du bist darin eine Meisterin (ob du das jetzt hören willst oder nicht!). Aber das Band zu unserem inneren Kind, das darf nicht reißen...
      Es freut mich sehr, wenn ich dich erreicht habe. Es macht mich glücklich ...
      Alles, was wir früher einmal kreativ gemacht haben, wartet nur darauf, noch einmal betrachtet zu werden, bestaunt zu werden und mit einem neuen Blick gesehen zu werden ...
      Ich habe mich so sehr über diese Antwort gefreut, du liebes Herz! Ich gehe wieder in den Garten, aber nicht in meinen Garten, den habe ich längst losgelassen. Es ist ein Garten für viele Menschen, ein "Gemeinschaftsgarten"...
      alles Liebe, Dein Engelchen

      Löschen
    3. Warum hast du deinen Garten nicht mehr, lieber Engelchen?

      Löschen
    4. ... alles hat seine Zeit! Der Garten war ein Paradies für mein Kind als es klein war. Es war mir wichtig, meinem Kind "einen geschützten Raum" außerhalb der Wohnung als Basis zur Erdung und zum Erleben der Verbundenheit zur Natur zu schenken. Nun ist mein Kind "flügge" und es ist an der Zeit gewesen, diesen Garten in die Hände einer Frau zu legen, die ein Kind erwartet, um diesem Kind wieder diese Erfahrung zu ermöglichen...
      Der Garten bedeutete mir sehr viel und doch darf man nicht an ihm festhalten, wenn man wachsen will...

      Löschen