Freitag, 15. Juni 2018

Die Kraft, die aus dem Schatten kam




Immer noch bin ich ziemlich  verblüfft, über das, was geschah und ich stehe da, 
wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum und das, was in mir vorgeht, nicht so ganz fassen kann.

Es ist, wie ein Wunder!

Es ist nichts Spektakuläres, nichts, was in dir die Idee aufkommen lässt:
„Oh ja! Das möchte ich auch!“
Es ist auch nicht jene Art von Wunder, von dem wir noch lange schwärmen 
und in Versuchung geraten noch mehr davon haben zu wollen…
Nein.
Es ist nichts dergleichen.




So viel vergeudete Zeit, so viel festgehaltene Kraft,
so lange habe ich mich mehr oder weniger bewusst zurückgehalten. 
Zurückgehalten?
Das schlimmste ist… von mir selbst.
 Die zu sein, die man wirklich ist, scheint das Schwierigste zu sein.
 All die falschen Gewänder und all die Masken fallen zu lassen.

Was habe ich nicht unternommen, um endlich dorthin zu kommen, 
wie oft dachte ich, ich bin ganz nah dran…
Dabei hatte ich das Gefühl, ich kenne mich gut und ich weiß, warum in meinem Leben die Dinge 
so und nicht anders geschehen, warum bestimmte Lebensbereiche und bestimmte Themen mich 
magisch anziehen und nährende Kraft zukommen lassen.


das Spiel vom Licht und Schatten



Licht und Schatten






Durch mein Interesse an der Astrologie weiß ich, dass meine Zwillingssonne
Bewegung und Kommunikation braucht, um sich lebendig zu fühlen.
 
Meine Sonne, mein zentraler Punkt, steht im achten astrologischen Haus,
dem Haus des Sternzeichen Skorpions, dem Haus, der mit dem plutonischen „Stirb und Werde“ durchgedrungen ist.
Es ist das Reich des Unbewussten und das Reich aller gesellschaftlichen Tabus und Geheimnisse.
Wenn ich „das achte Haus“ sage, meine ich den Abgrund.
Wenn ich „das achte Haus“ sage, meine ich die Grenzerfahrungen.
Wenn ich „das achte Haus“ sage, meine ich das Verborgene.
Wenn ich „das achte Haus“ sage, meine ich den Schatten.



unsere Ängste sind Drachen



Kraft, die aus dem Schatten kam



Als ich mit dem Bloggen anfing, wollte ich nie zu persönlich werden. 
Niemanden in die tiefe meiner Seele blicken lassen.
Niemals!
Schon die Vorstellung davon war unerträglich.
Dann kam der Mai und er veränderte alles.
Genau das sollte es geschehen.
Diese Klarheit wuchs in mir und ich wusste, ich habe keine andere Wahl.

Das, wovon ich mich am meisten fürchtete, das sollte ich tun.
Ich sollte zu mir finden und zu meiner Kraft, die an das Befürchtete gebunden war.


Und bis dahin ist mir das fast gelungen.
Gelungen? Zu vermeiden?
Misslungen? Zu leben?

Oh weia!
Nicht so oft im Leben war diese Klarheit in mir, die keinen Widerstand und keinen „Nein“ duldete.

Es war auch nicht zu übersehen… ein Hauch von Erleichterung machte sich sichtbar.
Ja, ich glaube, in diesem Moment wollte mein Verstand es noch nicht wahrhaben wollen, aber ich spürte es immer stärker… ein Stein ist mir vom Herzen gefallen!
In diesem Moment habe ich verstanden, dass ich mich nicht länger von mir selbst verstecken kann.
Man kann vor dem Schicksal nicht weglaufen. 
Es holt dich ein.


der Schatten


Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere Größten Schätze bewahren


Ich schrieb meinen ersten Mai Post über das, was ich bis dahin vermieden habe zu schreiben, 
über mich, über meine Gefühle und über meine Unzulänglichkeiten.
Und schon während ich das schrieb, spürte ich eine tiefe Veränderung in mir, 
die mit der Zeit noch klarer und noch fassbarer wurde.

Veränderung?
Ja, es ist schwer zu beschreiben und die passenden Worte zu finden für etwas, was unbeschreiblich ist.
Es ist nur fühlbar, ich nenne es sehenfühlen.


Unsere größten Ängste sind die Drachen,
die unsere größten Schätze bewahren
Rainer Maria Rilke


Als ob eine Tür in meinem Inneren aufgegangen wäre.   
Eine Tür zu einer verborgenen Kammer. 
Es füllt sich so an, wie eine große, endlose, hell pulsierende geballte Kraft, 
die ruhig in ihrem Rhythmus „atmet“. Diese Kraft ist leuchtend, leicht und fein.
Sie scheint ein wenig zu blinken, wie ein Schatz in einer Schatztruhe.



Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere größten Schätze bewahren




Diese Kraft ist das, was der Schatten mir gab, als ich mich ihm zugewandt habe, als ich „ja“ gesagt habe, 
über Dinge zu schreiben, die jenseits der Oberfläche des Lebens liegen und dennoch im Mittelpunkt des jenes Leben liegen, auch wenn die Augen es nicht sehen wollen.

Auch dann, wenn sie verschlossen bleiben, von dem was ist, von dem was geschieht.
Auch dann, wenn die Geschehnisse einen überrumpeln und er sich nicht anders zu helfen weiß, 
als einen Schleier der Vergessenheit drüber zu ziehen, es nicht wahr haben wollen, 
nicht denken, nicht reden, vergessen.

Es nicht wahr haben wollen, weil es so schlimm ist, weil es an Kräften zerrt, 
zu verdrängen… aus den Augen, aus dem Sinn.
In die Vergessenheit verbannen.

Sobald ich es tue, rufe ich das Monster in Leben, 
das Monster, das mich niemals verlassen wird, das Monster, der mein treuer Gefährte sein wird 
für immer und ewig.

 Wo auch immer ich meinen Fuß setzte, er wir vor mir da sein. 
Seine Treue ist beneidenswert.
Kein Mensch ist den anderen so treu, wie dieser Gefährte, der Schatten.
So viel Treue ruft nach Erlösung!





Licht und Schatten


In einem Kommentar schrieb ich schon, dass solange ich meinen Schatten nicht begegnet bin 
und ihm nicht angeschaut habe, solange wird er mich auffressen.
Und ist deswegen der Schatten „böse“, weil er mich auffrisst? 
Nein! 
Gewissermaßen ist der nur ein „Werkzeug“,
der unzertrennlich mit mir verbunden ist.
Der ist da und er kann nichts dafür, wie ich auf ihm reagiere.



Verwelken






Verblühen






Sonnige Juni Zeit und alles Liebe,

eure Grażyna
Quelle:http://indulgy.com/source/zsazsabellagio.blogspot.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zu Hause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!




IMPRESSUM



DATENSCHUTZ



Lieben Dank für deinen Kommentar!


HINWEIS:
Aufgrund der neuen Datenschutzerklärung beachte bitte folgendes :

Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Googleprodukt erstellt und wird von Google gehostet.
Abonnieren von Kommentaren:
Als Nutzer dieser Seite kannst du nach einer Anmeldung Kommentare abonnieren. Du erhältst eine Bestätigungsmail, um zu prüfen ob du der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse bist. Du kannst diese Funktion jederzeit über einen Link in den Info-Mails abbestellen.


Alle Texte, Bilder und Designs auf diesen Seiten, wenn nicht anders gekennzeichnet sind mein Eigentum. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen meiner schriftlichen Zustimmung. 

Für die Inhalte der verlinkten Seiten 
ist der jeweilige Anbieter der Seiten verantwortlich.