Montag, 31. Dezember 2018

Tarot 6. Die Liebenden, ein Mysterium voller Wunder




6. Die Liebenden
 und das Versprechen, Dich zu lieben, wie Du wirklich bist

Grazyna Jansen, Grazynas Tarot Garten



Trügerisch sind die Worte, die Augen lassen sich verblenden.
Vielleicht hätte ich Dich übersehen, vielleicht würde ich Dich gehen lassen,
 ohne dass wir uns anschauen, ohne dass wir die Worte, die nicht ausgesprochen
 worden sind, begreifen. Ohne, dass unsere Blicke mit einem Mal die Sphären
 der Magie berühren und den Klang der unsichtbaren Bänder zwischen uns 
erkennen. Des Schicksals Hand bewegt die Welten, glättet die Wogen der
 Vergangenheit. Zeitlos leuchten die Jahresblätter.
Die Zeitlosigkeit ist die Verbündete der Liebenden.

Noch ist mir Dein Name ein Geheimnis.
Noch ist mir Dein Wesen ein Mysterium und Deine Welt berührt die meine nicht.
Das Licht des Tages und die Sterne der Nacht hüten unseren Traum.
Bald sprichst Du Deinen Namen aus. Bald schaue ich tief in Deine Augen
und die Worte werden überflüssig sein. Bald berührt Deine Hand die meine,
ein Traum wird wahr. Das wird die Stunde sein, in der der Spiegel in 
Erscheinung tritt. Der Spiegel der Wahrheit über Dich und mich. Der Spiegel, 
der den Schatten sichtbar macht, der zeigt, wie wir wirklich sind.
Die Zeit der trüben Jahresblätter wird kommen.

Niemals werde ich aufhören Dich zu lieben, wenn ich erfahre, was du wirklich 
bist. Niemals werde ich die Sonne herbeiwünschen, wenn der Schatten eisige 
Kälte zeigt. Niemals werde ich der Nacht entgegensehen, wenn des Tages Licht
 überreichlich wird. Niemals werden meine Wege Deinen ferner bleiben, wenn 
die Wahrheit weh tut. Niemals werde ich den Spiegel meiden, der meine tiefste
 Angst sichtbar macht. Niemals werde ich aufhören nach dem Licht zu suchen, 
wenn die Nacht ihre dunklen Krallen um mich schließt.

Wir sind die Liebenden, die sich einander verschrieben haben.
Nicht ausgesprochen sind die Worte, zerbrechlich sind die Blicke, noch ruht
der Samen. Noch hält die Zeit ihre schützende Hand über uns, noch wacht der
 unsichtbare Schleier über den Traum. Bald sprichst Du Deinen Namen aus,
bald berührt Deine Hand die meine und die Worte werden alles sein. Sie werden 
die Flügel wachsen lassen, sie werden zum Schwert und mit einem Mal 
zerstören den Zauber unserer Blicke.

Dich zu lieben, ist ein Versprechen.
Wie könnte ich Dich nicht lieben, wenn Du mein Spiegel bist!
Wie könnte ich Dich nicht lieben, wenn ich erst durch Dich mir selbst begegne!
 Wie könnte ich Dich nicht lieben, wenn ich erst in Deinem Spiegel mich sehen 
kann, wie ich wirklich bin. In Deinen Augen lese ich meine Zweifel, Deine Wut 
spiegelt die meine wider. Erkenne ich die Angst in Dir, so fürchte ich mich selbst 
und sehe das nicht. Alte Wunden haben lange Schatten.

Ich erschaffe alles, was mir begegnet.
Niemals werde ich aufhören mich selbst zu lieben, wenn ich erfahre, was ich 
wirklich bin. Des Schicksals Hand bewegt die Welten, glättet die Wogen der
 Vergangenheit. In den Untiefen der Seele sucht nach den Verletzungen und nach 
dem Schmerz, um ihm zu wandeln, um ihm gehen zu lassen. Die Kraft der 
Erneuerung, die Schlangenkraft, will tief zu den Wurzeln, alte Wunden 
umarmen, die Tränen fließen lassen, den Schatten erlösen.
Es entsteht etwas Neues, etwas Wunderbares.
Ein Mysterium voller Wunder.


Grażyna Jansen



Kommt gut ins neue Jahr!
Ich wünsche Euch viel Glück für 2019!

Eure Grażyna



Quelle:http://indulgy.com/source/zsazsabellagio.blogspot.com


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Ich freue mich auf Euch!


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