Donnerstag, 2. Februar 2017

Der Kamin



Und die Seelenkraft fängt an zu wachsen.



Ich weiß einiges über Feuer.
Über seine Tücken, über seine Macht, über seine Zeit.
Und ich brachte ihm Respekt gegenüber, indem ich ihm gemieden habe.
Dachte ich.
Er schien mir bedrohlich, auch wenn er das Leben war, denn ohne ihn floss das Blut in dem Adern nicht.
Er war mir unheimlich. 
Er war alles andere, als mein Element. Er war mir Bedrohung.
Auch, wenn ich über die Kraft der Transformation wusste,
habe ich mich auf  ihm nie eingelassen.
Zu gefährlich.
Die Sommerzeit, die Hitze… nee, Halbschatten, ja das war so ganz meins.
Lieber erfrieren, als verbrennen.

Auch, wenn der Kopf viel weiß, bedeutet es nicht, dass wir das Wissen leben.
Zwischen Wissen und Leben wohnen die Welten.
Mit Angst erfüllt. 
Ja, Angst. Nur die Spitze des Eisberges können wir sehen, mehr vertragen wir nicht, 
es ist zu gefährlich. So ging es mir auch.
Völlig unbewusst.
Alles schön in die unterste Schublade verdrängt,
bedeckt mit dem Staub der Zeit, des Vergessens, des Leidens.
Des Leidens, das zur Normalität wurde und deshalb nicht mehr so wirklich als Leid wahrgenommen. Meistens unbewusst.
Für die Befreiung, für die Transformation war der Zutritt verboten.
Schön habe ich mir das zur Recht gelegt. Schön verdrängt.

Es tut so weh, es kostet zu viel Kraft, Überwindung, und… was ich so alles verlieren kann.
Dabei habe ich mich verloren. Wenn ich so bitterklar ehrlich mit mir bin.

Wer hatte sich nicht verloren?


Und die Angst?
Angst hat viele Gesichter.
Angst ist ein Chamäleon.
Selten zu erkennen, selten ganz sichtbar. Meistens bekleidet in Worte und Taten, die scheinbar nichts mit ihr zu tun haben. Angst und ich sind alte Bekannte. Ja, man kennt sich schon seit Ewigkeiten. Man ist so gut miteinander, dass es normal ist. Von lauter Bäumen habe ich den Wald nicht gesehen. Ich habe geguckt und war blind. Oft aus Selbstschutz.







Weil ich der SACHE nicht gewachsen war. Der SACHE… mit der Angst.

Moment mal… was das Ganze mit dem Kamin zu tun hat, fragt ihr euch?

Weil ich der Sache auf dem Grund gehe, ich will zu dem Wurzeln,
zu meinen Wurzeln. Zu dem, was ich wirklich bin.



Zu meiner Seelenkraft.
Zu mir selbst. Freier, unabhängiger, mutiger.
Im Jahr des Sterns.
Und wie sollte ich es schaffen?
Weil der Stern wie ein offener Himmel ist, der alles weiß und alles sieht, beschloss er mich zu unterstützen, damit meine Wünsche in Erfüllung gehen.




Ich musste dem Feuer begegnen.


Feuer.
Kraft der Transformation.
Wandlung. 
Damit ich nicht gleich weg laufe, hatte sich der Stern etwas ganz Besonderes ausgedacht.


Er schicke mir zwei Zauberer Namens Méa & Thomas. 
Sie wurden damit beauftragt das Feuer zu bringen, aber so, dass ich ihm nicht gleich erkenne, 
als das, was es wirklich ist.



SIE BAUTEN EINEN KAMIN.





Die Entstehung habe ich dokumentiert.
Ist das Wirklichkeit?
Hm… ich bekomme einen Kamin???




So… ganz einfach… hm?




Obwohl ich schon lange vorher wusste, als er kam… war ich sprachlos.





Wie, das geschieht nicht WOANDERS, es geschieht mir?




Wie kann es etwas Großartiges zu mir kommen?




Es geschah in der Zeit zwischen den Zeiten, zwischen Weihnachten und Neujahr, 
in der Mitte der Rauen Nächte. 
Passt in diese Heilige Zeit.






Als er fertig war, habe ich ihn patiniert und mit dem Innenleben ausgestattet.





Auch zu dieser Zeit ahnte ich nicht, als was er sich entpuppen wird.





Er war also da. 
Und er war alles andere, als bescheiden und verlangte nach mehr.
Nach mehr Ausdruck, nach mehr Aufmerksamkeit.
Er hatte eine bestimmte Art, sich mir mitzuteilen, so dass ich zuerst ES übersehen habe.
ER WOLLTE MEHR SEIN, als nur ein KAMIN.
… nein, er war MEHR, von Anfang an.






Es verging die Zeit.
Ich saß davor und schaute ihm zu und hörte das Knistern der Kerzen und alles war gut. 
Er stimmte alles, alles fügte sich ein. Ich war beglückt und grinste vor mich hin… bis…
… plötzlich sah ich IHN an und… ich erkannte IHN!!!



Feuer!!!






Als KAMIN hatte sich getarnt, mich mit Kerzenschein gelockt.

Es dämmerte mir…

ES IST AN DER ZEIT, 
DASS ICH DAS FEUER KENNENLERNE.

DIE MACHT DER TRANSFORMATION.


Ich habe es begriffen, denn in mir war, bereits seit letztem Herbst, alles im Umbruch.
Und ich konnte mich seiner Kraft nicht entziehen, denn sie war sanft aber bestimmend. Er sprach mit mir auf so eine Art und Weise, dass ich ihm nicht erkannt habe… als DAS, WAS ES IST.
Und ohne DAS zu wissen und zu ahnen, tat ich alles, was er von mir verlangte und schmückte ihm und ich sah Fülle um ihn herum.

Und er sagte:

Ich zeige dir, wie es sich anfüllt, nach MEHR zu verlangen und sich nicht mit dem Wenigen zufrieden zu geben. Lerne dich von der Angst zu befreien, denn zu verlieren hast du nichts. Nur die Angst.



Schau dich so an, wie du mich anschaust.




Niemals hätte ich gedacht, dass ich den KAMIN POST so schreiben werde.
Es war nicht beabsichtigt. Einen Monat Zeit habe ich mir gelassen, weil ich nicht diesen Impuls hatte und jetzt fing ich an… und staunte nur darüber, was unter meiner Feder sichtbar wurde. Es schrieb sich von alleine und manchmal dachte ich… meine Güte, DAS soll ich veröffentlichen???

Ich fühle, es war gut dem nachzugehen.
Ich fühle, eine Last ist weggefallen und dies tut gut.
Und jetzt klicke ich an Veröffentlichen und es geht in die Welt…




Meine Lieben, ich wünsche Euch Kraft in dieser besonderen Zeit, habt es zaubervoll,
Eure Grażyna
https://www.pinterest.de/grazyna_jansen/
Quelle:etherealthoughts.tumblr.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zuhause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!









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Kommentare:

  1. Und die Lichtgöttin Brigid, sie ist nicht nur die Februargöttin, nein, sie ist auch die Hüterin des Feuers und Behüterin des noch ungeborenen Lebens, das geboren werden will. Also, wenn das nicht passt, Grazylein, dann weiß ich es auch nicht. Von gestern auf heute war Lichtmess - und die Kerzen, Kamine und das Feuer haben zu diesem Lichtfest Hochkonjunktur - kein Wunder, dass es Dir leicht fiel, diesen Post zu schreiben :))
    Ich habe ja nun schon einen Blick riskieren dürfen auf den Kamin im Inneren, ich bin ganz gespannt, wie Du ihn dann außen gestaltest. Und links davon sehe ich gaaar nix, uiii, Du spannst uns auf die Folter, denn da ist ja was... Bin schon neuiiiiigierig.
    Ja, guck Dich so an und nimm das Feuer, es soll Dich wärmen und Dir klären helfen.
    Ein Element, das dazugekommen ist, wie Dein Provencetisch mit dem dunklen Holz für mich das Element der Erde darstellt und die Kronleuchter die Luft :)
    Kuschel schön, meine Liebe, sei ganz innig umarmt, Deine Méa, die mit großem Stolz nun den Titel Zauberin trägt :)))) Danke Dir :)

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  2. Liebe Grazyna,
    vielen Dank für Deine wunderbaren Gedanken, voller Gefühl und Klarheit!
    Die Kraft der Wandlung kommt in einer Form, die wir oft nicht erwarten,
    sie überrascht uns und öffnet uns auf wundersame Weise.
    Je mehr wir uns selbst vertrauen und unsere schmerzlichen Erinnerungen zulassen,
    desto mehr werden wir zu dem, der wir eigentlich sind.
    Wenn sich das Herz öffnet, feurig und sich ausdehnt,
    dann spüren wir eine Kraft jenseits von Wissen und Weisheit:
    Unsere Lebenskraft und unser Wachstum kann beginnen ...
    Ich freue mich für Dich,
    Dein Engelchen

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  3. Liebe Grazyna,
    Respekt an Mea und Thomas und auch an dich ist so zauberhaft gemacht. Das ist toll geworden. Und mit dem Spiegel ist das Ganze eine schöne Einheit. Der Flügel ist ein Hingucker.
    Schönes Wochenende Gruß Ursula

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  4. Wie schön, Grazyna, dass du diesen Kamin erhalten hast! Noch besser: Gebaut von Freunden, sodass dich sein Anblick auch immer gleich an die beiden erinnert und an die Freundschaft, die euch verbindet!
    Und das ist es doch: Feuer verbindet. Früher, als es noch keine Zentralheizungen gab, ach, aber auch schon viiiel früher, als die Menschen noch in Höhlen lebten, da scharte man sich um das Feuer, um sich zu wärmen, um sich zu erzählen, um zu ruhen. Es ist ein überaus kraftvolles Element, archaisch und ungestüm, aber die Gefahren, die es birgt, die sind kalkulierbar und mit etwas Vorsicht im Zaume zu halten.
    Und so ist auf diesem Weg das Feuer bei dir eingezogen, und du hast es im ersten Moment gar nicht richtig wahrgenommen. So ist es oft im Leben: Wir müssen uns unseren Ängste gar nicht unbedingt wissentlich stellen; das Leben findet Wege, uns an sie heranzuführen, ohne dass wir uns dessen so richtig bewusst sind. Und hinterher fragen wir uns dann, warum wir uns eigentlich immer so geängstigt haben......
    Einen wunderbaren, geruhsamen Sonntag wünsche ich dir, liebe Grüsse!

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  5. Liebe Grazyna,
    die Wärme der Freundschaft, hat mitgeholfen diesen traumhaften Kamin zuerbauen, der dir wieder eine neue Sicht auf das Feuer gibt.
    Tiefverwurzelte Ängste hemmen uns manchmal, neue Wege zubeschreiten.
    Wie schön,dass du nun die erleuchtenden Vorzüge kennenlernst, die dein Leben bereichern dürfen.
    Deine wunderbaren Gedanken an mich, haben mir sehr viel bedeutet und Kraft geschenkt.
    Dafür möchte ich dir nochmals herzlichst danken und drücke dich ganz innig,
    deine Manuela.

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