Freitag, 27. April 2018

Mondfest Beltane



Sinnlich und verführerisch

Jahresbuch
der Elemente und der Jahreskreisfeste.
Mondfest Beltane



Am fünften Vollmond nach Jul wird Beltane gefeiert, die das Fest des Frühlings, 
der Fruchtbarkeit und des blühenden Lebens ist und darüber schrieb ich auch schon hier.
Beltane bedeutet leuchtendes Feuer und im irischen bedeutet es schlicht und einfach Mai. Die dunkle Zeit ist vorüber, die Sonne scheint, alles blüht und ein betörender Duft 
liegt in der Luft, der in der Nase kitzelt und die Sinne belebt.

Das Licht, das Leben, und die Liebe möchten wieder gelebt und gefeiert werden, so, wie die Natur es uns vorlebt.
Verführung liegt in der Luft und die Sehnsucht nach Vereinigung belebt die Sinne.


Gibt’s in euren Leben etwas, was belebt werden möchte?
Ist das vielleicht die Kreativität oder die Sinnlichkeit?
Kennt ihr die wilde Frau in euch, oder nahm die Kontrolle Überhang?

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Mir ist deutlich geworden, wie sehr der Arbeitstag mein Leben bestimmt. 
Es gibt mir gewisse Freiheit und Unabhängigkeit einerseits und andererseits das Gefühl 
zu wenig mein Sosein zu leben, zu wenig Zeit zu haben, um meiner Kreativität und meiner Schöpferkraft mehr Ausdruck zu verleihen.
Das brauche ich, um mich lebendig zu fühlen, um mich zu spüren, 
um ganz zu sein.



Was braucht ihr, um sich lebendig zu fühlen?

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Die knappe Zeit, in der ich Zuhause bin, nehme ich mir und lasse meine Hände und meine Finger nach Pinsel und nach Farbe greifen oder… ich staune, wie die sich im Pappmaché selbständig machen.
Es sind kostbare Momente des Glücks, des sich Vergessens, sich Verlierens und Staunens.
Kleine Perlen, Nahrung für die Seele.

Was nährt eure Seele?

Nach einigen Monaten Arbeit, des Veränderns, des Abwartens und wieder Veränderns 
ist hier ein Projekt fertig geworden und das wird einer der nächsten Posts sein.



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Wie aktuell ist die Beltane heute.
Lebe ich die tatsächlich? 


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Was kommt mir in den Sinn, wenn ich an Beltane denke?
Natürlich Maibaum, die Sprünge über Feuer und die Blumen.

Maibaum

Maibaum ist ein traditioneller Liebesbrauch und ein Symbol der Liebe und der Vereinigung.
Nach alter Maibaum Tradition gelten Maibirken oder Maitannen als Symbole der Liebe, 

der Zuneigung, der Lebensfreude und der Fruchtbarkeit.

Traditionell gilt der Maibaum als Symbol für das Glied des Gottes und das Loch in der Erde in den der Maibaum gepflanzt wird, als Symbol für die Scheide der Göttin. 
Das rituelle Tanzen mit den roten und weißen Bändern versinnbildlicht den Liebesakt.
Ein großes Feuer, das Feuer der Reinigung,  gehört zu diesem Fest und symbolisiert die Wärme und Energie der Sonne, die das Leben erneuert.





Lebensfeuer und die Sinnlichkeit

Es ist eine gute Zeit, um sich zu fragen:
Lebe ich meine Sinnlichkeit und meine Weiblichkeit?
Was möchte ich zum Blühen bringen?
Diese Frage stellte ich mir auch. Nach vier Jahren, die Wunden sind verheilt und die Tränen sind getrocknet, möchte ich mich wieder auf die Liebe und auf die Sinnlichkeit einlassen, 
ich spüre, dass das der richtige Zeitpunkt ist. 
Und ich weiß, die Liebe kommt nicht von außen, und ich würde die auch nicht mal erkennen, wenn ich mich selbst nicht spüre und meinen Körper nicht die Zuwendung schenke, 
die er braucht. Beltane ist das Fest des körperlichen Genusses und der körperlichen Wahrnehmung. 
Ich werde der lange vernachlässigten Yoga mehr Zeit einräumen und mehr Zeit in der Natur verbringen, meine Augen, meine Nase und alle meine Sinne beleben lassen. 
Ich will mich in meiner Haut wohler fühlen und für die Eindrücke um mich herum offener sein. Ich lasse das Schöne und das Anregende in mich fließen und möchte es noch intensiver erfahren und erleben.





















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Am Montag ist Beltane Vollmond !



Alles Liebe und eine wundervoll magische Zeit :))





Eure Grażyna
Quelle:http://indulgy.com/source/zsazsabellagio.blogspot.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zuhause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!




https://vintagemusederfuelle.blogspot.de/p/blog-page_26.html


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Kommentare:

  1. Liebe Grazyna,

    oh diese Fragen stelle ich mir oft und merke dabei, wie weit ich noch entfernt davon bin. Oder vielleicht auch gar nicht, mitunter würde ein Schritt zur Seite genügen - innerlich - um da zu sein.
    Es ist in jedem Moment alles da und unsere Entscheidung, was wir sehen und spüren wollen. Klar, es ist der Alltag, der ungeheuer (tolles Wort) viel Zeit einnimmt und uns so beschäftigt, dass wir gar nicht daran denken, den Blick schweifen zu lassen. Ich glaube, das ist auch der Plan, die Menschen in der künstlichen Welt zu halten, erwachte Seelen sind nicht mehr manipulierbar.

    So versuche ich, in meinen Tagen die Augen und Ohren und überhaupt die Sinne offen zu halten und lasse mich gerne ablenken vom Alltag. Da kann es schon mal sein, dass ich einfach für einen Moment raus muss, weil sich gerade ein schönes Motiv bietet oder eine tolle Wolkenstimmung ist. Dann bin ich wieder ganz bei mir, bei meiner kreativen Seite, bei meiner Lebendigkeit.

    Das zu erhalten inmitten der lauten und hektischen Zeit ist für mich besonders wertvoll und erinnert mich an das, was wahr und echt ist und bleiben wird.

    Ein wundervolles Beltane und lass das hinaus in die Welt, was in Dir hinaus will.

    Alles Liebe
    Veronika

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  2. Liebste Grazyna,
    danke für diesen wunderbaren Post ... Du weißt, ich bin nciht so bewandert mit Worten, aber ich habe jede Zeile, jedes Wort und jedes Bild sehr genossen und danke Dir dafür!
    Momentan geniesse ich jeden Augenblick, den ich in meinem Gärtchen sein kann und sehe, was alles wächst und blüht und freue mich! Und wenn es regnet, dann erfreue ich mich an meinen Handarbeiten ....das sind Dinge, die mich lebendg fühlen lassen und sind Balsam für meine Seele ...
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße und eine liebe Umärmelung, Deine Claudia ♥

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  3. Liebe Grazyna, es gibt so vieles, das meine Seele nährt! Die Natur vor allem, meine Tiere, Kreativität. Ohne das alles wäre meine ganze Fröhlichkeit, meine Gelassenheit und Ausgeglichenheit wohl wie weggeblasen. Die Natur zeigt mir jeden Tag, dass uns ein langsamer, beständiger Takt gegeben ist- nicht diese Hetze, dieses Hamsterrad, das so viele leben. Meine felligen Freunde erden mich, geben mir Ruhe. Lehren mich zu vertrauen. Und kreatives Arbeiten, egal welcher Art, beflügelt mich. Dinge in den eigenen Händen entstehen zu sehen hat oft einen wirklich meditativen Einfluss auf mich. Und es macht sehr zufrieden.
    Alle diese Aspekte haben ganz viel dazu beigetragen, dass ich mich selber gefunden habe. Haben mir die Sicherheit gegeben zu entscheiden, was das Richtige ist für mich und dass ich diesen Entscheidungen vertrauen darf.
    Eine der wichtigsten Entscheidungen für mich persönlich war die, weniger zu arbeiten. Dem Leben den Vortritt zu geben und Arbeit als Mittel zum Zweck zu betrachten. Mein Job macht mir Spass, aber er ist nicht (mehr) mein Lebensinhalt!
    Ein schöner Post, Grazyna, danke dafür!
    Hab ein sehr entspanntes WE, Hummelzherzensgrüsse!

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  4. Liebe Grażyna,
    in erster Linie ist es bei mir die Natur, die meine Seele am meisten nährt, daher verbringe ich meine freie Zeit sehr viel im Garten oder bei Spaziergängen mit dem Hund. In den wärmeren Jahreszeiten verlege ich mein kreatives Tun wenn möglich draußen auf der Terrasse, so habe ich beides vereint. Im Moment bin ich jedoch etwas aus dem Gleichgewicht und befasse mich zu viel mit Angelegenheiten von anderen, die mir nicht gut tun. Körper und Seele zeigen es mir schon seit Tagen, dass ich wieder völlig gegen sie arbeite und nicht im Einklang damit bin. Mir macht die Negativität der Menschen in meiner Umgebung gerade sehr zu schaffen und ich habe immer noch nicht gelernt, so damit umzugehen, dass es mir selbst nicht schadet.

    Alles erdenklich Liebe und Dir einen zauberhaften Tag, Lill

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  5. Liebe Grażyna,
    zuerst mal vielen Dank für deinen lieben Besuch und die lobenden Worte.
    Wenn ich auf deinen Blog komme, bin ich jedesmal berührt von deinen Bildern und Gedankengängen.Die Kraft der erwachenden Natur reißt mich mit,lässt mich staunen, in diesem Jahr besonders.Die wilde Frau schüttelt ihr Haar und ihre Augen blitzen... :)
    Ich freue mich so sehr zu lesen, dass du wieder mehr für dich tun willst und wünsche dir eine kraftvolle, kreative Frühlingszeit.Möge die Sonne dich küssen meine liebe Grażyna.
    Gruß von der Frau,die mit dem Wolf tanzt

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  6. Irland ist und bleibt in meinem Bewusstsein... und zieht mich immer wieder magisch an...

    ...Beltane ist geläufig! Und diese alten, uralten Gedenken sollten getrost gelebt werden.

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und sende herzliche Grüße, Heidrun

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  7. ein sehr berührender post!!
    meine krativität tobt sich im moment im garten aus - ansonsten war hier durchhalten angesagt - schon viel zu lange.... mal sehen wo mein weg mich hinführt.
    auf jeden fall freue ich mich grad wie verrückt über den frühling - war heute im wald & auf den felsen und habe wunderbare bilder gesehen - und gemacht :-D
    grüsse! xxxx

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  8. Liebe Grazy, bin ich vielleicht gespannt auf die Zeit, wenn dieser Fuß aufsetzt. Diese Zeit soll uns ordentlich stärken hierfür, jawohl, und dann aber ;)
    Die Kraft aus Wurzel UND Licht, ich denke mir immer, dass dies Kraft gibt, die die Kreativität nährt, wie die Dunkelheit in der anderen Zeit. Zwei Qualitäten, wie Schritte unserer zwei Beine, die sich ablösen, dazwischen die Übergänge, die Balance der Äquinoctien.
    Irgendwie sehe ich Dich gerade an dieser Staffelei...
    Ganz liebe Grüße, Deine Méa

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  9. Schöne Zeilen hast du da zu Papier geschrieben.Es war schön hier zu sein mein liebe🌸Sei lieb gegrüßt Monika

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  10. Zauberhafte Bilder und Ja - bei Deinen Worten denke ich sofort - und wie ist das mit mir? Arbeit, und ist sie noch so erfüllend kann uns stark vereinnahmen, sofern wir es zulassen. Danke sehr für Deine Gedanken zu Beltane.
    Hab einen wunderbaren Mai. Herzliche Grüße, Pia

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  11. Mir geht es da wie Dir. Meine Arbeit bestimmt zum grössten Teil mein Leben. Meine Krankheit mittlerweile auch. Ich hoffe, sie lässt sich noch wandeln, damit ich nicht so von ihr abhängig bin. Deine Bilder sind wieder so schön zum ansehen.
    Herzlich Susanne

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