Samstag, 7. Juli 2018

Tarotkarte 7. Der Aufbruch





Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal mit Tarotkarten in 
Berührung kam, habe ich zuerst die Bilder angeschaut und dann die 
Texte gelesen. Die Bilder sprachen mich überhaupt nicht an und
die Texte verstand ich nicht. Damals wusste ich nicht, dass das nicht 
das einzige Tarot Deck war. Ich habe es gelassen und erst ein paar 
Jahre später kam ich zum Tarot zurück.

Das Tarot ist nicht dasselbe, wie ein Buch zu lesen. Die einzelnen 
Karten symbolisieren die Lebensthemen, die wir alle, ohne Ausnahme, 
durchgehen. Jeder Mensch auf seine ganz persönliche Art und mit
den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.
                                                            

Man kann auch sagen, Tarot ist der Spiegel des Lebens und
seine Sprache sind die Symbole. Das ist der Grund, warum die 
Botschaften der einzelnen Karten nicht so wie die Seiten des Buches 
zu lesen und zu verstehen sind. Sie sprechen einen erst dann wirklich 
an, wenn man sie braucht. Wenn das Thema gerade im Leben präsent 
ist und wenn man nach den Wegen und nach den Möglichkeiten sucht.
 Dann kommen sie.


Das Leben ist eine Spirale.
Um weiterzukommen, müssen wir zuerst mit den aktuellen Themen fertig 
werden. Erst, wenn die abgeschlossen sind, können wir weiterkommen.
 Die jetzige Lebensetappe bildet die Basis für die kommende.
Das spiegelt sich in den Tarotkarten wieder.


  So ergänzen sich die beiden Karten „Der Turm“und „Der Aufbruch“. 
„Der Turm“ trägt die Zahl 16 und „Der Aufbruch“ die Zahl 7.
  Addiert man die 1 und die 6, so ergibt sich die 7.
„Der Turm“ bereitet den Weg für „Den Aufbruch“.

 „Der Aufbruch“ kann erst nach „Dem Turm“ stattfinden und ist vorher
 nicht wahrnehmbar.





7. Der Aufbruch


Tarot, 7. Der Aufbruch



Die Botschaft


Wer bist Du?
Bringe das Licht in Dir zum Leuchten!
Vielleicht ist es für Dich ungewöhnlich, vielleicht sogar unmöglich,
Dich selbst als lichtvoll zu sehen. Das hast Du nie gelernt. Vielleicht hat
Dich das Leben nicht gestreichelt, das Lebenselixier des Lobes ist Dir
verwehrt worden und das Samenkorn in Dir wuchs im Schatten.
Lass es zu, das Licht der Sonne an der Haut zu spüren, lass Dich berühren.
Halte es aus und erlaube den Verhärtungen, die Dich Dein Leben lang
begleitet haben, weicher zu werden. Es gibt nichts, wofür Du dich
schämen musst! Wie lange noch sollen die Anderen die Macht über
Dich haben? Die Härte, die nun geht, lässt Dich sichtbar werden.
So, wie Du wirklich bist. Lass die Wandlung zu!

Weißt Du, was Deine Blüte ist? Was Dich einzigartig macht?
Wenn Du das weißt, dann weißt Du, dass Du auf der ganzen Welt
einmalig und unverwechselbar bist! Bist Du authentisch genug,
um auf dem Wege zu bleiben und das Gleichgewicht zu behalten?
Du musst wissen, dass Deine vermeintliche Schwäche, Deine Stärke ist!
Du hast eine Vision!

Du hast die Kraft, die Berge zu versetzten!
Du bist im Fluss und Du bist mit Dir im Reinen. Du weißt, dass alles,
was Du brauchst, in Dir ist. Du hast deinen Platz in der Welt gefunden.
Was gestern noch unüberwindbar schien, hat heute die Kraft verloren.
Du hast Deine Komfortzone verlassen und behältst das Lenkrad in der Hand!
Gehe Deinen Weg!

Grażyna Jansen




Die Beschreibung der Symbole

Der Schmetterling symbolisiert einen reflektierten selbstbewussten
 Menschen, der das Stadium der Raupe, der Unbeweglichkeit und der 
Bequemlichkeit, verlassen hat und voller Mut den Wandel im Kokon 
vollzogen hat.

Er zieht die 3 gelben Berge, die an den 4 roten Seilen befestigt sind.
Die Berge symbolisieren die vermeintlich unüberwindbaren Denkmuster 
und Glaubenssätze, die er überwunden hat.

Die Farbe Gelb hat eine Verbindung zu dem Chakra des Solarplexus, 
dem Sitz der Macht, des Willens und der Identität. Die grünen Bäume 
symbolisieren die Verbindung zu den Rhythmen der Natur.

Die 3 gelben Berge lassen sich auch als ein neues Fundament, das dem 
Schmetterling die Flügel verleiht, sehen.

Die dunkelrote Umrandung der Berge bedeutet die lebenspendende Kraft 
der Selbstwahrnehmung und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen.
Diese Umrandung ist mit den 4 dunkelroten Seilen verbunden, die dem
 Schmetterling als Lenkrad dienen. Die Zahl 4 steht für eine neue, nach 
außen sichtbare, Lebensstruktur und hat eine Verbindung zu der Symbolik 
der 4 Jahreszeiten.

Die 3 und die 4 lassen die 7 entstehen, die Zahl des Aufbruchs, des neuen 
Anfangs oder traditionell des Wagens im Tarot.
        
Die schwebenden Blüten sind die Talente und die inneren Schätze, die der 
Schmetterling nie aus den Augen verliert. Er fliegt durch die Mitte der 
Karte, die sinnbildlich seine innere Mitte symbolisiert. 
Er ist auf sein Ziel fokussiert.

Die dunkelblaue Farbe der oberen Hälfte spricht von seiner Fähigkeit des 
Ausdrucks, der Kommunikation und der Intuition.
Die gelbe Farbe der unteren  Hälfte repräsentiert den Verstand, den 
Intellekt, die Macht und den Willen. Die beiden Hälften, sowohl der 
Verstand, wie auch die Intuition, sind im Gleichgewicht.

Die unzähligen kleinen Punkte in Dunkelrot, die das Mandala umranden, 
sind seine Umwelt und die Welt.

Der dunkelgrüne Hintergrund symbolisiert den Neubeginn, den Neuanfang, 
den  Aufbruch, und ist in den 7 rosafarbenen Blüten wiederzufinden.






Alles Liebe, Eure Grażyna



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Kommentare:

  1. So schön ist das zu lesen.
    glg Susanne

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    Antworten
    1. Liebe Susanne, ein Lebenszeichen von Dir, wie schön ist das!
      Ich freue mich sehr und hoffe, es geht dir gut, auch wenn ich weiß, es tut sich ganz viel bei dir.
      Liebes, danke für deinen Besuch und alles Liebe von Deiner Grażyna

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  2. Liebe Grazyna,
    obwohl ich von Tarot überhaupt gar nichts verstehe, spricht mich ein Post zur Zeit sehr an und ich finde mich in der Botschaft wieder. Ich finde es sehr interessant! Die Tarotkarte gefällt mir von den Symbolen und der Farbe auch besonders gut!
    Vielleicht folgt bald eine neue Karte ... ich würde mich freuen!
    Dir alles Liebe
    Karin

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    1. Liebe Karen, wie schön, dass Du mich besuchst! Das ist sehr interessant, was Du schreibst. Man muss Tarot nicht kennen, um sich angesprochen zu fühlen, weil Tarot eine universelle Symbolsprache ist und diese Symbolsprache kommuniziert mit uns über die inneren Bilder und über die Symbole auf der unbewussten Ebene. Die Bilder und die Farben sprechen uns in der Tiefe der Seele an, da wo das Wissen und der Verstand keinen Zutritt haben. Wenn Du Dich in der Botschaft wieder findest, bleibe dabei und bleibe ganz bei dir. Lausche deiner inneren Stimme…
      Ich wünsche Dir viel Freude dabei, Deine Grażyna

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  3. Liebe Grazyna,
    ich denke dass auch in Menschen, die nicht an den Sinn und Zweck von Tarot-, Engels- oder ähnlich gelagerten Karten glauben, doch eine Saite zu klingen beginnt, wenn sie sich mal mit einer befassen! Das Geschriebene, die Aussagen der jeweiligen Karten führen unweigerlich dazu, dass man zu hinterfragen beginnt, sich Gedanken macht, nach innen hört. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so eine Karte in die Hand nehmen, lesen und dann völlig unberührt wieder weglegen kann. Nach aussen hin kann man den Anschein wohl geben, aber was in einem drin passiert? Solche Karten sollen ja keine Weissagungen sein, sie sollen dazu führen, dass man sich mit seinem Leben, seinem Verhalten, mit der eigenen Person auseinandersetzt. Was dabei herauskommt ist so individuell, wie wir Menschen es sind. Und das ist auch gut und richtig so.
    Ich wünsche dir einen wundervollen Sommersonntag, herzlichste Hummelzgrüsse!

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    1. Liebes Hummelchen, ich sehe das auch, so wie Du. Tarokarten sind keine Wahrsagerei und sie machen nichts mit dem Menschen, als nur da zu sein und ihm einen Spiegel zu setzen. Man muss nicht an Tarot glauben, um es zu spüren.

      Die Sprache des Tarot sind Symbole, die das Unterbewusstsein ansprechen. Das kann sehr gut sein, dass das bewusste Verstand es nicht wahrnimmt, aber das Teil in uns, das sich dem Verstand entzieht nimmt es sofort wahr und während wir mit etwas anderen beschäftigt sind, arbeitet das Unterbewusstsein und setzt einiges in Bewegung. Je nach dem, wie sensibel und offen wir sind, merken wir letztendlich, dass da was passiert. Bestimmte Gedanken oder Bilder tauchen auf und wir haben komisches Gefühl und können wir es nicht zuordnen.
      Das, was wir bewusst wahrnehmen und verarbeiten ist nur ein kleines Teil, das Meiste geschieht, ohne, dass der Kopf es kontrollieren kann.

      Wie Du schon geschrieben hast, Hummelchen, wir können den Schein aufrechtzuerhalten und wenn die Abwehr zu groß ist, dann tun wir es. Schade nur um die Energien, die in der Richtung gelenkt werden…
      Ja, Tarot ist nur der Spiegel unserer Seele, und handeln tun wir selbst und wir selbst entscheiden, was wir damit machen. Jeder entscheidet für sich und so soll es auch sein.

      Liebes Hummelchen, ich freue mich so sehr über Deinen Kommentar bei mir! Lass es Dir gut gehen, Deine Grażyna

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  4. Meine liebe Grazyna,
    ich habe mich noch nie direkt mit Tarotkarten beschäftigt, fand es aber schon immer irgendwie interessant . Danke für diese schönen Beschreibungen!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine fröhliche und angenehme neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße , Deine Claudia ♥

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    1. Meine liebe Claudia, danke für Deinen lieben Besuch. Freut mich, dass Du meine Beschreibung magst und dass Du Tarot immer irgendwie interessant gefunden hast.
      Ich wünsche Dir wunderbare sonnige Woche und schicke allerliebste Grüße, Deine Grażyna

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  5. Liebe Grazy, Tarot hielt ich ehrlich gesagt für "etwas für Spinner". Bestenfalls für etwas zum "Spielen". Doch als ich mich mit den Archetypen von C.G. Jung beschäftigte, begriff ich, dass diese universellen Lebensthemen gewaltig ´was an Wissen gespeichert haben. Das Legen oder Ziehen der Karten, na, das überzeugt mich nach wie vor gar nicht, aber das Beschäftigen mit dem Leben aus den verschiedenen Perspektiven, die einem die Karten jeweils aufzeigen (Nach dem Motto: Gucke mal Dein Leben bezüglich dieses Themas an, hast Du da vielleicht ´nen blinden Fleck?), DAS finde ich richtig klasse.
    Wie kann einen das geistig aufwecken, helfen, einen inspirieren. Und Dich hat es zu den Schmettis gezogen, der Schmetti zieht sogar selbst. Über uns hinaus.
    Mich hat gerade der Wagen im Griff, der Aufbruch, ja, und der, der da aufbrechen will und auf das Schicksalsrad sieht, um nicht zu früh loszulegen, um den Karren nicht in den Dreck zu fahren, aber auch nicht zu spät, um nicht zeitlebens den richtigen Moment verpasst zu haben und ihm vergebens in Mühen hinterherzurennen (oder hinterherzutrauern).
    Zum Fliegen, dem Loslegen, braucht Dein Schmetti die Metamorphose... ein so schöner Gedanke. Dein armer Fuß hat nun seinen Kokon und hält Dich noch im Verborgenen, während die Blumenwiesen rufen.
    So wird es aber doch bald weitergehen, bei Dir und auch hier. Bis dahin heißt es durchhalten. Mache es Dir ganz fein und heile schön weiter, bis ganz baldigst, Deine Méa, der gestern ein Storch zugeklappert hat

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    1. Liebe Méa, ehrlich gesagt, in meiner Unwissenheit hielt ich Tarot für Unfug und ich war der Meinung, dass ich doch, bitte schön, selbst über mein Leben bestimme, hihi. Ja, heute kann ich nur drüber lachen. In einem Punkt hatte ich vollkommen recht: Ich bestimme selbst mein Leben und das tun wir alle.

      Meine Einstellung zu Tarot hatte sich verändert in der Zeit nach meinen Unfall im 1997. Erst da, habe ich angefangen zu begreifen, worum es hier geht und heute bin ich an der Oberfläche angelangt.
      Ja, ich glaube, ich habe jetzt eine leise Spur von Tarot.

      Tarot tut nichts mit mir und ist lediglich eine uralte Symbolsprache. Symbolsprache des Unterbewusstseins. Tarot ist ein Spiegel der Seele und über diese universelle Bildersprache und Symbolsprache kommuniziert mit dem Teil von uns, wo das bewusste Denken kein Zutritt hat. Wir alle werden geboren, ziehen um, fangen neu an, gehen Krisen durch. Es sind, in Symbolsprache ausgedrückt, Lebensthemen, die wir alle durchgehen, jeder auf seine ganz individuelle Art. Tarot spricht mit uns durch Symbole, die archetypische Inhalte in tragen.

      Die siebte Tarokarte ist voller Geheimnisse und es geht hier um viel mehr, als der neue Anfang ist und ich lerne immer noch dazu. Gerade jetzt. Und ich werde immer beweglicher, so schön!

      Ich freue mich über Deinen Besuch und wünsche sonnige Woche und viel Kraft, ich drück Dich, Deine Grażyna

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  6. beim lesen deines schönen posts fiel mir auf - ich bin ein schmetterling! und zwar schon eine ganze weile! was du schreibst was man zurücklässt - darauf hab ich grad runtergeguckt - während der lektüre. faszinierend. so glasklar bewusst war mir das bisher noch gar nicht. danke dir - grazyna!
    xxxx
    p.s.: deine malerei ist zauberhaft - ohne kitschig zu sein! wundervoll!

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    1. Liebe Beate, manchmal ganz unerwartet wird uns etwas klar, in dem Augenblick, in dem wir damit eigentlich nicht rechnen – das kenne ich auch! Ein kleiner Auslöser reicht und wir werden überrascht und stellen fest, ja, so ist das! Es sind magische Momente!
      Ich danke Dir und freue mich riesig, dass mein Post dazu beigetragen hat. Danke für den Lob meiner Pinselkünste. Schön, dass du es nicht kitschig findest, denn ich finde das auch nicht. Vielleicht ein wenig kindlich von der Art hier, aber so wollten die Bilder gemalt werden, damit sie das innere Kind in uns und unsere Seele direkt ansprechen können.
      Danke für Deinen Besuch und liebe Grüße, Grażyna

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